Wer schon einmal Schweizer Franken in Euro umtauschen musste, kennt die Verwirrung: Der eine Kurs steht auf dem Smartphone, ein anderer an der Wechselstube – und am Ende bleibt weniger übrig als gedacht, dabei ist die Umrechnung von 1 CHF in EUR eigentlich simpel, wenn man die versteckten Kosten kennt. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie beim Umtausch sparen und ob Sie in der Schweiz besser mit Franken oder Euro zahlen.

1 CHF in EUR (aktuell): 1,0741 EUR ·
1 EUR in CHF (aktuell): 0,9310 CHF ·
Höchster Kurs der letzten 30 Tage: 1,0883 EUR ·
Niedrigster Kurs der letzten 30 Tage: 1,0718 EUR

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Der Wechselkurs schwankt täglich um wenige Cent.
  • Die zukünftige Entwicklung des Wechselkurses ist ungewiss.
  • Die genauen Gebühren variieren je nach Anbieter und Zahlungsmethode.
3Zeitleisten-Signal
  • Höchster Kurs der letzten 30 Tage: 1,0883 EUR
  • Niedrigster Kurs der letzten 30 Tage: 1,0718 EUR
  • Spanne: 0,0165 EUR – Schwankung von etwa 1,5 %.
4Wie es weitergeht

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Fakten zusammen.

Schlüsselfakten zur Umrechnung CHF ↔ EUR
Merkmal Wert
1 CHF in EUR (Stand Oktober 2024) 1,0741 EUR
1 EUR in CHF 0,9310 CHF
Letzte Aktualisierung 30. Oktober 2024
Quellen Wise, XE

Wie viel sind 100 Euro in Schweizer Franken?

Zwei Beträge, eine einfache Rechnung – doch der tatsächliche Kurs, den Sie bekommen, weicht oft vom Online-Kurs ab. Der Grund: Aufschläge und Gebühren der Anbieter.

Aktueller Wechselkurs EUR zu CHF

  • 1 Euro entspricht laut Wise (Vergleichsplattform) aktuell 0,908750 CHF (Mittelkurs).
  • Der tatsächliche Kurs für Verbraucher liegt meist 2–5 % darunter, da Wechselstuben und Banken einen Aufschlag erheben.

Umrechnung von 100, 500 und 1000 Euro

  • 100 Euro × 0,9310 CHF = 93,10 CHF (zum Interbankenkurs).
  • 500 Euro → 465,50 CHF; 1000 Euro → 931,00 CHF.
  • Bei einem Aufschlag von 3 % erhalten Sie für 100 Euro nur etwa 90,30 CHF.

Gebühren beim Umtausch von Euro in CHF

  • Banken verlangen 1–3 % Wechselkursaufschlag plus oft eine Pauschalgebühr (ibani (Gebührenvergleichsportal) schätzt jährliche Gesamtkosten für UBS auf 1,70 % plus 3 CHF/Monat).
  • Geldautomaten erheben Auslandseinsatzgebühren von 3–5 %.
  • Online-Dienste wie Revolut (Digitalbank) bieten innerhalb des Fair-Use-Limits kostenlosen Umtausch zum Mittelkurs.

Tipps für den besten Wechselkurs

  • Vergleichen Sie die Kurse mehrerer Anbieter vor dem Umtausch – Monito (Vergleichsportal) listet Echtzeit-Kurse mehrerer Anbieter.
  • Nutzen Sie eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühren (z. B. Revolut, Wise).
  • Vermeiden Sie dynamisches Währungsumrechnen (DCC) am Zahlungsterminal – immer in CHF abrechnen lassen.
Der Knackpunkt

Der sichtbare Wechselkurs ist nur die halbe Wahrheit. Wer 100 Euro in CHF umtauscht, verliert durch Aufschläge schnell 3–5 Euro – bei 1000 Euro sind es 30–50 Euro. Die Wahl des Anbieters entscheidet über die tatsächliche Kaufkraft.

Die Konsequenz: Wer den günstigsten Anbieter wählt, spart bei grösseren Beträgen Dutzende Euro.

Wie viel ist 1 Schweizer Franken in Euro?

Der umgekehrte Weg ist ebenso gebührenanfällig. Ein genauer Blick auf die Kurse und die Differenz zwischen Interbanken- und Verbraucherkurs lohnt sich.

Aktueller Wechselkurs CHF zu EUR

Umrechnung von 1, 10 und 100 Schweizer Franken

  • 1 CHF = 1,0741 EUR; 10 CHF = 10,74 EUR; 100 CHF = 107,41 EUR.
  • In den letzten 30 Tagen schwankte der Kurs zwischen 1,0718 und 1,0883 EUR.

Interbankenkurs vs. tatsächlicher Kurs für Verbraucher

  • Der Interbankenkurs ist der Referenzkurs, zu dem Banken untereinander handeln.
  • Wechselstuben und Banken schlagen einen Aufschlag von 2–5 % auf – b-sharpe (Währungsdienstleister) gibt an, dass Einsparungen gegenüber Banken bis zu 80 % betragen können.
  • Online-Dienste wie Revolut (Revolut (Digitalbank)) berechnen am Wochenende 1 % Aufschlag (Standard-Abo) bzw. 0,5 % (Plus-Abo); Premium-, Metal- und Ultra-Abos sind gebührenfrei.
Warum das wichtig ist

Wer 100 CHF in Euro umtauscht, erhält bei einer Bank oft nur 103–104 Euro statt der 107,41 Euro des Mittelkurses. Der Unterschied von 3–4 Euro mag klein scheinen, summiert sich aber bei regelmässigen Transaktionen oder grösseren Beträgen schnell.

Das Muster ist eindeutig: Anbieter mit Mittelkurs ohne Aufschlag schonen das Budget.

Ist es besser, den Schweizer Franken oder den Euro in der Schweiz zu verwenden?

Diese Frage stellen sich viele Reisende. Die Antwort hängt davon ab, wie Sie zahlen – und ob Sie bereit sind, versteckte Gebühren zu akzeptieren.

Vorteile der Zahlung mit Schweizer Franken

  • Der Schweizer Franken ist das offizielle Zahlungsmittel – kein Wechselkursrisiko.
  • Bei Kartenzahlung ohne Auslandseinsatzgebühr ist die Abrechnung in CHF vorteilhaft.
  • Viele Läden akzeptieren Euro, aber oft zu einem ungünstigen Kurs (bis zu 10 % Aufschlag) – MySwissAlps (Tourismusportal) empfiehlt, grundsätzlich in CHF zu bezahlen.

Nachteile der Zahlung mit Euro

  • Dynamisches Währungsumrechnen (DCC) am Terminal führt zu zusätzlichen Kosten von 3–5 %.
  • Wechselgeld erhalten Sie oft in CHF zu einem schlechten Kurs.
  • Nicht alle Geschäfte akzeptieren Euro, und wenn, dann nur zu einem willkürlich festgelegten Kurs.

Praktische Empfehlungen für Touristen

  • Eine kleine Menge Bargeld in CHF für kleinere Ausgaben (z. B. Markt, Parkuhr) ist sinnvoll.
  • Grössere Beträge mit Karte zahlen – vorzugsweise mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühren.
  • Vor der Reise den Kurs vergleichen und bei einem Online-Dienst wie Wise oder Revolut umtauschen.

9 Methoden, ein klares Muster: Wer mit CHF zahlt, spart im Schnitt 3–7 % gegenüber Euro-Zahlung mit DCC. Der Grund: Die Wechselkurse der Händler sind selten fair.

Vergleich der Zahlungsmethoden in der Schweiz
Methode Wechselkursaufschlag Zusätzliche Gebühren Empfehlung
Bank (Filiale) 2–5 % Pauschalgebühr 5–15 CHF Nur für grössere Beträge
Wechselstube (am Flughafen) 5–10 % keine Vermeiden
Geldautomat (ATM) 3–5 % Auslandseinsatzgebühr Nur in Notfällen
Kreditkarte (mit Fremdwährungsgebühr) 1–3 % oft 2 % zusätzlich Prüfen, ob gebührenfrei
Kreditkarte (ohne Fremdwährungsgebühr) 0 % (Mittelkurs) keine Beste Option für Kartenzahlung
Online-Dienst (Wise) 0 % (Mittelkurs) Transparente Gebühr (ca. 0,5 %) Ideal für Überweisungen
Online-Dienst (Revolut) 0 % (Mittelkurs, unter Limit) Wochenendgebühr 1 % (Standard) Gut für kleine Beträge unter der Woche
Bargeld CHF (vor Reise umgetauscht) 2–5 % keine Bequem, aber teuer
Euro-Bargeld in der Schweiz bis zu 10 % keine Nur wenn unvermeidbar

Das Muster: Die günstigsten Methoden (Kreditkarte ohne Gebühr, Wise, Revolut) nutzen den Mittelkurs und verlangen nur minimale oder keine Aufschläge. Wer auf traditionelle Banken oder Wechselstuben setzt, zahlt drauf.

Vorteile (CHF-Zahlung)

  • Kein Wechselkursrisiko
  • Keine DCC-Fallen
  • Akzeptanz überall

Nachteile (EUR-Zahlung)

  • Schlechter Wechselkurs (bis 10 % Aufschlag)
  • DCC kostet extra
  • Nicht überall akzeptiert

Die Schlussfolgerung: Wer in der Schweiz mit Franken zahlt, vermeidet versteckte Kosten und behält mehr Kaufkraft.

So gelingt der optimale Währungsumtausch

Mit diesen Schritten holen Sie das Beste aus Ihrem Geld.

  1. Kurse vergleichen – Nutzen Sie XE (XE (Währungsdatenplattform)) oder Monito (Monito (Vergleichsportal)) für einen Überblick.
  2. Gebühren prüfen – Achten Sie auf versteckte Aufschläge, nicht nur auf den angezeigten Kurs.
  3. Karte ohne Fremdwährungsgebühr wählen – Revolut, Wise oder eine gebührenfreie Kreditkarte sind ideal.
  4. DCC ablehnen – Wählen Sie am Terminal immer die Abrechnung in CHF.
  5. Kleine Menge Bargeld in CHF – für Automaten, Trinkgelder oder kleine Läden.
  6. Online-Umtausch vor Reise – Bei Wise oder Revolut zum Mittelkurs umtauschen und auf die Karte laden.

Die Einhaltung dieser Schritte reduziert die Wechselkosten auf nahe null.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Der aktuelle Wechselkurs (1 CHF = 1,0741 EUR) ist durch mehrere Quellen belegt.
  • Die Kurse schwanken täglich aufgrund von Devisenmarktbewegungen.
  • CHF ist gesetzliches Zahlungsmittel in der Schweiz.
  • Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühren sparen 3–5 % gegenüber Banken.

Was unklar ist

  • Die zukünftige Entwicklung des Wechselkurses ist ungewiss.
  • Die genauen Gebühren variieren je nach Anbieter und Zahlungsmethode.

Die Schweizerische Nationalbank beeinflusst mit ihren Leitzinsentscheidungen den Wert des Frankens. Eine Zinserhöhung stärkt den CHF, was den Wechselkurs für Euro-Importeure verteuert.

– Schweizerische Nationalbank (SNB) – Zentralbank der Schweiz

Reisende sollten grundsätzlich in Schweizer Franken bezahlen, um versteckte Kosten durch Wechselkursaufschläge und dynamisches Währungsumrechnen zu vermeiden.

– MySwissAlps.com – Tourismusportal für die Schweiz

Für Reisende in der Schweiz ist die Entscheidung klar: Zahlen Sie in CHF, nutzen Sie eine Karte ohne Fremdwährungsgebühren und vermeiden Sie DCC. Wer grössere Beträge umtauschen muss, spart mit Online-Diensten wie Wise oder Revolut bares Geld – und vermeidet die teuren Angebote von Banken und Wechselstuben.

Weitere Quellen

finanzen.net, migrosbank.ch, wise.com

Wer den aktuellen Kurs für 1 Schweizer Franken in Euro sucht, findet dort eine detaillierte Aufschlüsselung der Umrechnung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Interbankenkurs und wie unterscheidet er sich vom Wechselstubenkurs?

Der Interbankenkurs ist der Referenzkurs, zu dem Banken untereinander handeln. Wechselstuben und Banken schlagen einen Aufschlag von 2–5 % auf, um Gewinn zu erzielen. Verbraucher erhalten daher selten den Interbankenkurs.

Wie oft wird der Wechselkurs von CHF zu EUR aktualisiert?

Devisenkurse werden während der Handelszeiten (Montag–Freitag) in Echtzeit aktualisiert. Am Wochenende bleiben die Kurse weitgehend stabil, da kein Handel stattfindet.

Sollte ich Bargeld in CHF vor der Reise bereits im Heimatland umtauschen?

In der Regel nicht, denn der Kurs im Heimatland ist oft schlechter als in der Schweiz. Besser: eine kleine Menge in CHF am Zielort abheben oder bei einem Online-Dienst zum Mittelkurs umtauschen.

Kann ich mit einer Kreditkarte in der Schweiz gebührenfrei bezahlen?

Ja, wenn Ihre Kreditkarte keine Fremdwährungsgebühren erhebt und Sie in CHF abrechnen lassen. Karten wie Revolut, Wise oder die Barclays Visa sind Beispiele für gebührenfreie Optionen.

Wie wirken sich SNB-Entscheidungen auf den CHF/EUR-Wechselkurs aus?

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steuert den Leitzins. Eine Erhöhung macht den Franken attraktiver und stärkt ihn gegenüber dem Euro, was den CHF/EUR-Kurs steigen lässt.

Was ist dynamisches Währungsumrechnen (DCC) und warum sollte ich es vermeiden?

DCC ist ein Service am Zahlungsterminal, der den Betrag sofort in Ihre Heimatwährung umrechnet. Der Kurs ist meist schlecht. Immer die Abrechnung in der lokalen Währung (CHF) wählen.

Wie viel Euro sollte ich für eine Reise in die Schweiz einplanen?

Das hängt von Ihrem Budget ab. Für eine Woche mit moderaten Ausgaben (Unterkunft, Essen, Verkehr) sollten Sie mit etwa 700–1000 CHF rechnen. Umtauschen in Euro ist nicht nötig, wenn Sie mit Karte zahlen.

Welche ist die günstigste Methode, um CHF in EUR umzutauschen?

Die günstigste Methode ist ein Online-Dienst wie Wise oder Revolut, der den echten Mittelkurs ohne Aufschlag verwendet. Banken und Wechselstuben sind deutlich teurer.

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