
Semi-permanenter Nagellack – Verbot ab September 2025
Wer sich regelmässig die Nägel mit semi-permanentem Lack lackieren lässt, hat vielleicht schon von einem Verbot gehört. Seit dem 1. September 2025 ist der Inhaltsstoff TPO (Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid) in der gesamten Europäischen Union und der Schweiz nicht mehr erlaubt – mit weitreichenden Folgen für Nagelstudios, Marken und Verbraucherinnen. Was genau verboten ist, warum und welche Alternativen es gibt, erfahren Sie hier.
Verbotene Substanz: TPO (Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid) ·
Verbotsdatum: 1. September 2025 ·
Geltungsbereich: Europäische Union und Schweiz ·
Gesundheitsrisiko: Reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) ·
Betroffene Produkte: Semi-permanente Nagellacke, Gellacke, UV-Gele
Kurzüberblick
- TPO ist seit 1. September 2025 in der EU und der Schweiz verboten (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- TPO ist als reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) eingestuft (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage)
- Das Verbot betrifft semi-permanente Nagellacke, Gellacke und UV-Gele (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- Ob alle Marken bereits TPO-freie Alternativen anbieten (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung)
- Ob es einheitliche Übergangsfristen für den Verkauf von Restbeständen gibt (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung)
- Welche konkreten Marken genau betroffen sind (keine öffentliche Liste) (Euronews – Bericht zum EU-Verbot)
- Oktober 2023: Einstufung von TPO als reproduktionstoxisch durch die ECHA (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage)
- Frühjahr 2025: EU-Verordnung (EU) 2025/877 tritt in Kraft (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- 1. September 2025: Verbot wirksam (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- Hersteller müssen Formulierungen auf TPO-freie Photoinitiatoren umstellen (PIF EUROPE – Regulierungsupdate für die Nagelindustrie)
- Verbraucher sollten auf TPO-freie Kennzeichnung achten (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung)
- Nagelstudios müssen TPO-haltige Produkte aus dem Bestand nehmen (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung)
Fünf zentrale Fakten, die das Verbot auf einen Blick zusammenfassen, zeigt die folgende Übersicht.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Verbotene Substanz | TPO (Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid) |
| Verbotsdatum | 1. September 2025 |
| Geltungsbereich | Europäische Union und Schweiz |
| Gesundheitsrisiko | Reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) |
| Hauptanwendung | Semi-permanenter Nagellack, UV-Gele |
Wird der semi-permanente Nagellack verboten?
Was ist das Verbot genau?
- Seit dem 1. September 2025 dürfen kosmetische Produkte, die TPO enthalten, in der EU und der Schweiz weder hergestellt, noch importiert, noch verkauft werden (Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung).
- Das Verbot gilt ausdrücklich auch für professionelle Anwenderinnen und Anwender in Nagelstudios – nicht nur für den Privatgebrauch (Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung).
- Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) 2025/877, die TPO in den Anhang der EU-Kosmetikverordnung aufnimmt (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage zur TPO-Einstufung).
Welche Produkte sind betroffen?
- Betroffen sind alle Produkte, die TPO als Photoinitiator enthalten – vor allem semi-permanente Nagellacke, Gellacke und UV-Gele (Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung).
- Nicht betroffen sind klassische Nagellacke, die ohne UV-Aushärtung auskommen, da sie keine Photoinitiatoren benötigen (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
- Auch andere Gelprodukte für Nägel, die TPO enthalten, fallen unter das Verbot (PIF EUROPE – Regulierungsupdate für die Nagelindustrie).
Das Verbot betrifft ausgerechnet die Produkte, die für ihre besonders lange Haltbarkeit geschätzt werden. Genau jene chemische Stabilität, die Verbraucherinnen lieben, beruht auf TPO – einem Stoff, der nun als gesundheitsgefährdend eingestuft ist.
Die Konsequenz: Hersteller müssen ihre gesamte Produktpalette umstellen. Für Verbraucherinnen bedeutet das, dass gewohnte Markenprodukte plötzlich nicht mehr erhältlich sein könnten – oder in veränderter Zusammensetzung.
Warum ist semi-permanenter Nagellack verboten?
Welche gesundheitlichen Risiken birgt TPO?
- TPO ist ein Photoinitiator, der unter UV-Licht eine Polymerisation auslöst – genau das macht den Nagellack hart und haltbar (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
- Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat TPO als reproduktionstoxisch der Kategorie 1B eingestuft – das bedeutet, der Stoff kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und das ungeborene Kind schädigen (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage zur TPO-Einstufung).
- Die Gefahr besteht bei Hautkontakt und beim Einatmen von Stäuben, die beim Feilen von TPO-haltigen Nagelmodellagen entstehen können (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung).
Wie wurde TPO eingestuft?
- Die Einstufung erfolgte im Oktober 2023 durch die ECHA, veröffentlicht im Januar 2024 (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage zur TPO-Einstufung).
- Auf dieser Grundlage wurde TPO in die EU-Kosmetikverordnung aufgenommen, die CMR-Stoffe (karzinogen, mutagen, reproduktionstoxisch) verbietet (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage zur TPO-Einstufung).
- Die Verbotswirkung nach Artikel 15 der Kosmetikverordnung greift ab dem 1. September 2025, ohne Übergangsfrist für den weiteren Verkauf (Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung).
Das Verbot ist kein Vorschlag, sondern eine rechtsverbindliche Regelung. Nagelstudios, die nach dem Stichtag noch TPO-haltige Produkte verwenden, handeln ordnungswidrig – mit möglichen Konsequenzen für die Gewerbeerlaubnis.
Die Einstufung ist keine theoretische Vorsichtsmassnahme, sondern die Grundlage für ein vollständiges Marktverbot. Für die Nagelindustrie kommt die Umstellung kurzfristig, aber die gesundheitliche Begründung ist nachvollziehbar.
Welcher Inhaltsstoff ist in Nagellacken ab dem 1. September 2025 verboten?
Was ist TPO?
- TPO steht für die chemische Verbindung Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid – ein Photoinitiator, der in UV-härtenden Nagelprodukten verwendet wird (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
- Es ist ein weit verbreiteter Inhaltsstoff in semi-permanentem Nagellack, Gellacken und UV-Gelen (PIF EUROPE – Regulierungsupdate für die Nagelindustrie).
- Neben TPO ist auch Dimethyltolylamine ein weiterer Stoff, der ab dem 1. September 2025 in EU-Nagelgels betroffen ist (PIF EUROPE – Regulierungsupdate für die Nagelindustrie).
In welchen Produkten kommt TPO vor?
- TPO findet sich vor allem in Produkten, die unter UV- oder LED-Licht aushärten – also in semi-permanenten Nagellacken, Base- und Top-Coats sowie in UV-Aufbau-Gelen (CNN – Bericht zum EU-weiten TPO-Verbot).
- Nicht enthalten ist TPO in klassischen, lufttrocknenden Nagellacken, da diese keinen Photoinitiator benötigen (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
- Verbraucher können TPO in der Inhaltsstoffliste (INCI) erkennen, meist als “Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid” oder “TPO” deklariert (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung).
TPO war der Star unter den Photoinitiatoren: Es härtet schnell aus, sorgt für eine glatte Oberfläche und ist farblos. Genau diese Eigenschaften machten es zum Branchenstandard – und zum Problem, sobald die Gesundheitsdaten auf dem Tisch lagen.
Die Herausforderung für Verbraucherinnen: TPO ist in den Inhaltsstofflisten nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Wer sichergehen will, sollte auf die INCI-Bezeichnung achten oder bei der Marke direkt nachfragen.
Was ist die Alternative zu semi-permanentem Nagellack?
Welche TPO-freien Marken gibt es?
- Einige Marken bieten bereits TPO-freie Produkte an, darunter Hersteller, die auf alternative Photoinitiatoren wie HAP (Hydroxyacetophenon) oder TPO-freie Formulierungen umgestellt haben (PIF EUROPE – Regulierungsupdate für die Nagelindustrie).
- Eine vollständige, öffentlich einsehbare Liste aller TPO-freien Marken gibt es derzeit nicht (Euronews – Bericht zum EU-Verbot).
- Verbraucher sollten auf Produkte achten, die explizit als “TPO-frei” gekennzeichnet sind, oder beim Hersteller nachfragen (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung).
Sind klassische Nagellacke eine Alternative?
- Klassische Nagellacke enthalten kein TPO, da sie ohne UV-Aushärtung trocknen (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
- Sie sind eine sichere Alternative, haben aber eine kürzere Haltbarkeit als semi-permanente Produkte (CNN – Bericht zum EU-weiten TPO-Verbot).
- Für Verbraucherinnen, die auf die Haltbarkeit nicht verzichten wollen, sind TPO-freie UV-Lacke die richtige Wahl (Euronews – Bericht zum EU-Verbot).
Gibt es sichere UV-Gele?
- Ja, es gibt UV-Gele, die auf alternative Photoinitiatoren setzen, die nicht als reproduktionstoxisch eingestuft sind (PIF EUROPE – Regulierungsupdate für die Nagelindustrie).
- Die Umstellung der Industrie ist allerdings noch im Gange – nicht alle Marken haben bereits umgestellt (Euronews – Bericht zum EU-Verbot).
- Fachleute empfehlen, beim Kauf auf die Deklaration zu achten und bei Unsicherheit auf klassischen Nagellack zurückzugreifen (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung).
Welche Marken von semi-permanentem Nagellack sind betroffen?
Welche Marken haben TPO verwendet?
- Viele bekannte Marken wie OPI, CND, Gelish und andere haben TPO in ihren UV-härtenden Produkten eingesetzt (CNN – Bericht zum EU-weiten TPO-Verbot).
- Eine vollständige, öffentlich zugängliche Liste aller betroffenen Marken liegt nicht vor – die Verantwortung liegt bei den Herstellern (Euronews – Bericht zum EU-Verbot).
- Die Europäische Kommission hat nach eigenen Angaben eine erhebliche Zahl von Anfragen von EU-Ländern, Verbänden und Unternehmen erhalten (Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung).
Wie erkennen Verbraucher betroffene Produkte?
- Verbraucher sollten die Inhaltsstoffliste (INCI) auf ihrem Nagellack prüfen (Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung).
- TPO wird in der Regel als “Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid” oder unter der Abkürzung “TPO” aufgeführt (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
- Produkte, die vor dem 1. September 2025 gekauft wurden, können noch TPO enthalten – nach dem Stichtag dürfen sie nicht mehr verkauft werden (Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung).
Zeitleiste: Der Weg zum TPO-Verbot
Einstufung von TPO als reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage)
EU-Verordnung (EU) 2025/877 zur Aufnahme von TPO in den Anhang der Kosmetikverordnung tritt in Kraft (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
Verbot tritt in Kraft: Herstellung, Import, Verkauf und gewerbliche Bereitstellung von Produkten mit TPO sind untersagt (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
Übergangsfristen für Restbestände sind nicht einheitlich geregelt; Hersteller stellen auf TPO-freie Alternativen um (Coslaw – Branchenberatung)
Der Zeitplan zeigt: Die Branche hatte knapp zwei Jahre zwischen Einstufung und Inkrafttreten des Verbots. Für viele Hersteller war das offenbar knapp – die Europäische Kommission berichtet von einer hohen Zahl an Anfragen nach dem Rechtsakt.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
- TPO ist seit dem 1. September 2025 in der EU und der Schweiz verboten (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- TPO ist als reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) eingestuft (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage)
- Das Verbot betrifft semi-permanente Nagellacke, Gellacke und UV-Gele (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- Das Verbot gilt für Privatpersonen und professionelle Anwenderinnen gleichermassen (Europäische Kommission – offizielle FAQ)
- Ob alle Marken bereits TPO-freie Alternativen anbieten (Euronews – Bericht zum EU-Verbot)
- Ob es einheitliche Übergangsfristen für den Verkauf von Restbeständen gibt (Coslaw – Branchenberatung)
- Welche konkreten Marken genau betroffen sind (keine öffentliche Liste) (Euronews – Bericht zum EU-Verbot)
Der Kontrast zwischen dem, was gesichert ist, und dem, was noch offen bleibt, ist typisch für ein Verbot, das auf einer wissenschaftlichen Neubewertung beruht. Die rechtliche Grundlage ist klar, die praktische Umsetzung für Verbraucherinnen und kleinere Salons bleibt eine Herausforderung.
Stimmen zum TPO-Verbot
TPO wurde aufgrund seiner harmonisierten Einstufung als CMR-Stoff der Kategorie 1B bzw. reproduktionstoxischer Stoff neu bewertet und in den Anhang der EU-Kosmetikverordnung aufgenommen.
– Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage (2025)
Das Verbot betrifft sowohl das Inverkehrbringen als auch das Bereitstellen auf dem Markt von kosmetischen Produkten mit TPO – und gilt ausdrücklich auch für professionelle Anwenderinnen und Anwender im Kosmetikgeschäft.
– Europäische Kommission – offizielle FAQ zur TPO-Verordnung (2025)
Die EU-Regeln machen einen Unterschied zwischen dem Verbot des Produkts mit TPO und dem Verbot der Dienstleistung. Die Anwendung selbst ist nicht verboten, aber das Produkt darf nicht mehr verwendet werden.
Für Nagelstudios bedeutet das: TPO-haltige Produkte müssen ab dem Stichtag aus dem Bestand genommen werden und dürfen nicht mehr verwendet werden. Die Umstellung auf TPO-freie Formulierungen ist der einzige Weg.
– Coslaw – Branchenberatung zur TPO-Regulierung (2025)
Die vier Stimmen zeigen: Das Verbot ist juristisch wasserdicht, aber die Interpretation in der Praxis wirft Fragen auf. Der entscheidende Punkt für Nagelstudios: Das Produkt ist verboten, nicht die Dienstleistung – aber ohne das Produkt kann die Dienstleistung nicht erbracht werden.
Fazit: Was das TPO-Verbot für Sie bedeutet
Das TPO-Verbot ist kein Angriff auf die Nagelindustrie, sondern eine Konsequenz aus neuen wissenschaftlichen Daten. Der Stoff, der jahrelang als sicher galt, wurde einer strengeren Prüfung unterzogen – und fiel durch. Für Verbraucherinnen in der EU und der Schweiz ist die Lage klar: Wer auf semi-permanenten Nagellack nicht verzichten möchte, muss auf TPO-freie Produkte umsteigen. Die Marken arbeiten an neuen Formulierungen, aber die Umstellung ist noch nicht überall abgeschlossen. Für Nagelstudios in der Schweiz und Deutschland ist die Entscheidung ebenso klar: Bestände prüfen, Lieferanten kontaktieren, auf zertifizierte TPO-freie Produkte umstellen – oder das Risiko einer Ordnungswidrigkeit eingehen.
us.manucurist.com, ikoniqnails.com, eof.gr, cosmeticsandtoiletries.com, cen.acs.org
Häufig gestellte Fragen
Kann man TPO im Nagellack selbst erkennen?
Ja, TPO ist in der Inhaltsstoffliste (INCI) als “Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid” oder unter der Abkürzung “TPO” aufgeführt (Euverify – Analyse der EU-Kosmetikregulierung).
Ist TPO auch in anderen Kosmetikprodukten enthalten?
TPO wird hauptsächlich in UV-härtenden Nagelprodukten eingesetzt. In anderen Kosmetikprodukten wie Lippenstiften oder Cremes kommt es praktisch nicht vor (PIF EUROPE – Regulierungsupdate).
Wie lange dauert es, bis TPO-freie Produkte überall erhältlich sind?
Viele Hersteller haben bereits umgestellt, aber eine flächendeckende Verfügbarkeit ist noch nicht erreicht. Verbraucher sollten auf “TPO-frei”-Kennzeichnungen achten (Euronews – Bericht zum EU-Verbot).
Was passiert, wenn ich noch Nagellack mit TPO besitze?
Privatpersonen dürfen einmal gekaufte Produkte aufbrauchen, da das Verbot sich auf das Inverkehrbringen bezieht. Für Nagelstudios gilt das nicht – sie dürfen TPO-haltige Produkte ab dem Stichtag nicht mehr verwenden (Europäische Kommission – offizielle FAQ).
Gibt es wissenschaftliche Studien zu den Gesundheitsrisiken von TPO?
Ja, die Einstufung als reproduktionstoxisch (Kategorie 1B) basiert auf wissenschaftlichen Studien, die von der ECHA bewertet wurden (Europäisches Parlament – Antwort auf parlamentarische Anfrage).
Sind Nagellacke ohne TPO genauso haltbar?
Die Haltbarkeit hängt vom verwendeten Photoinitiator ab. Moderne TPO-freie Formulierungen können eine vergleichbare Haltbarkeit erreichen, aber die Industrie ist noch in der Umstellungsphase (CNN – Bericht zum EU-weiten TPO-Verbot).
Welche Photoinitiatoren werden stattdessen verwendet?
Alternative Photoinitiatoren wie HAP (Hydroxyacetophenon) oder andere TPO-freie Systeme kommen zum Einsatz. Die genauen Formulierungen sind herstellerspezifisch (PIF EUROPE – Regulierungsupdate).
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